Projekte

Projekt des Jahres 2020

Fol­gen­des Pro­jekt wird von uns im Jahr 2020 durch Spen­den beson­ders unterstützt:

„Bibliothek zum Anfassen“

Ein­rich­tung eines Pro­jekt­raums und Kauf von Büchern und Spie­len für blin­de und seh­be­hin­der­te Kin­der beim All­ge­mei­nen Blin­den- und Seh­be­hin­der­ten­ver­ein Ber­lin gegr. 1874 e. V. (ABSV) in der Auer­bach­stra­ße 7, 14193 Berlin-Wilmersdorf.

Bücher und Spie­le sind auch für blin­de und seh­be­hin­der­te Kin­der sehr wich­tig, denn sie unter­stüt­zen die Sprach­ent­wick­lung, ver­mit­teln ihnen ein Gefühl für die Schrift und för­dern die Phan­ta­sie der Kin­der. Beim Spie­len wer­den fein­mo­to­ri­sche Fähig­kei­ten und sozia­le Kom­pe­ten­zen ent­wi­ckelt. Das Pro­blem ist, dass der Her­stel­lungs­auf­wand von blin­den­ge­rech­ten Kin­der­bü­chern und Spie­len ist sehr hoch ist, sie wer­den oft lie­be­voll in Hand­ar­beit her­ge­stellt. Auch die Kos­ten sind des­halb sehr hoch: tak­ti­le Kin­der­bü­cher kos­ten zwi­schen 50,00 und 100,00 Euro, Spie­le zwi­schen 20,00 und 100,00 Euro. Vie­le Fami­li­en kön­nen es sich nicht leis­ten, ihren Kin­dern immer wie­der neue Ange­bo­te und Impul­se zu ver­schaf­fen, was jedoch gera­de bei Kin­dern mit einer Sin­nes­be­hin­de­rung sehr wich­tig ist.

Der ABSV möch­te daher den Fami­li­en mit blin­den und seh­be­hin­der­ten Kin­dern die Mög­lich­keit geben, Bücher und Spie­le beim ABSV kos­ten­frei aus­zu­lei­hen. Einen Grund­stock von Büchern und Spie­len haben wir bereits erwer­ben können.

Nun geht es dar­um, den Grund­stock zu erwei­tern und einen ein­la­den­den, freund­li­chen Raum ein­zu­rich­ten, den Kin­der und Eltern ger­ne nut­zen, um die Bücher und Spie­le gleich vor Ort aus­zu­pro­bie­ren und die Lieb­lings­sa­chen anschlie­ßend aus­zu­lei­hen. Der Raum soll außer­dem als Treff­punkt, als Pro­jekt­raum sowie für Work­shops genutzt wer­den. Hier sol­len sich Fami­li­en mit blinden/sehbehinderten Kin­dern bzw. blin­de und seh­be­hin­der­te Eltern mit ihren Kin­dern tref­fen kön­nen. Auch für Krea­tiv- und Bas­tel­work­shops soll die­ser Raum genutzt werden.

Für die Anschaf­fung wei­te­rer Bücher und Spie­le sowie für die kin­der- und fami­li­en­freund­li­che Ein­rich­tung des Biblio­theks­rau­mes mit Rega­len, Tisch­chen, Stüh­len und Sitz­tep­pi­chen wird für das Jahr 2020 ein vor­aus­sicht­li­cher Bedarf bis zu 5.000,00 Euro not­wen­dig sein.

Die Akti­on Augen-Licht unter­stützt unter Lei­tung des Augen­arz­tes Dr. Chris­toph Wie­mer ihren lang­jäh­ri­gen Part­ner ABSV gern bei die­sem anspruchs­vol­len Pro­jekt und sucht mit der City Stif­tung Ber­lin und Tog­e­ther e. V. wei­te­re Unterstützer.

Steu­er­ab­zugs­fä­hi­ge Spen­den­be­schei­ni­gun­gen wer­den gern erteilt.

Spen­den­kon­to:
Tog­e­ther e. V., Ber­li­ner Volks­bank,
IBAN: DE55 1009 0000 3383 1780 44 Stich­wort: ABSV-Projektraum

Kon­takt:
Sieg­fried Heli­as, Brit­zer Damm 77, 12347 Ber­lin
Mail: contact@siegfried-helias.de Web: www.together-ev.de

Augencheck für Kinder 

Unter der Schirm­herr­schaft der Augen­arzt­pra­xis Dr. Wie­mer & Dr. Dr. Kau­len konn­te das Pro­jekt „Augen­check für Kin­der“ in Zusam­men­ar­beit mit dem Berufs­ver­band der Augen­ärz­te Deutsch­land e.V., mit dem Ver­ein „Tog­e­ther e.V.“, dem Senat von Ber­lin und der Bun­des­agen­tur für Arbeit umge­setzt werden.

Die Ergeb­nis­se die­ses, in sei­nem Umfang ein­ma­li­gen Pro­jek­tes wur­den in Anwe­sen­heit von Tho­mas Här­tel, Staats­se­kre­tär in der Senats­ver­wal­tung für Schu­le, Jugend und Sport präsentiert.

Über 6.000 Kin­der im Alter zwi­schen zwei und sechs Jah­ren wur­den in Ber­lin durch den Ein­satz von 38 Augen­arzt­pra­xen kos­ten­frei in rund 110 Kin­der­ta­ges­stät­ten auf Augen­feh­ler unter­sucht. Es han­del­te sich um 2.960 Jun­gen und 3.049 Mäd­chen. Ent­schei­dend dabei ist die Tat­sa­che, dass von den in der Unter­su­chung auf­fäl­li­gen Kin­dern nur 10,63 Pro­zent in Behand­lung waren, knapp 70 Pro­zent nicht, bei denen die Seh­feh­ler des­halb nie auf­ge­fal­len und zu Spät­schä­den geführt hät­ten! Die­se Unter­su­chun­gen sind von ent­schei­den­der Bedeu­tung, da vie­le der in die­sem Alter fest­ge­stell­ten Erkran­kun­gen nach dem 7. Lebens­jahr nicht mehr zu behan­deln sind.

Dr. Wie­mer (l.) zeigt die Test­me­tho­de Staats­se­kre­tär Här­tel (M.) und dem CIP-Vor­sit­zen­den Sieg­fried Helias.
Dr. Wie­mer ließ es sich nicht neh­men, vie­le Unter­su­chun­gen selbst durchzuführen.
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